Generation 50plus: Jetzt Altersvorsorge optimieren mit Riester- und Rürup-Rente

27.05.2008 | München
Wer heute über 50 ist, sollte längst mit einer gezielten Altersvorsorge begonnen haben. Die Wahrscheinlichkeit, den aktuellen Lebensstandard im Alter nur auf Basis der gesetzlichen Rente aufrechterhalten zu können, ist wegen leerer Rentenkassen gering. Selbst eine bestehende private oder betriebliche Vorsorge kann häufig optimiert werden.

Im Thema des Monats Mai beim Swiss Life Vorsorge-Know-how erfährt die Generation 50plus, was wenige Jahre vor dem Berufsausstieg für einen sorgenfreien Ruhestand getan werden kann. Mehr Informationen unter www.swisslife.de/vorsorge.

"Altersvorsorge heißt langfristige Anlage. In der Ansparphase, also der Zeit bis zum Ausscheiden aus dem Berufsleben, geht es darum, bei kontrolliertem Risiko einen möglichst großen Kapitalstock aufzubauen, um das Leben im Alter zu finanzieren", informiert Jan Bade, Vertriebsmanager bei Swiss Life in Deutschland und verantwortlich für die Zielgruppe 50plus. Doch wie schaut es für diejenigen aus, die noch 10 bis 15 Jahre zu ihrem Ruhestand haben? Lohnt sich jetzt noch der Abschluss eines staatlich geförderten Produkts? Und was ist besser - Riester oder Rürup? Oder doch eine private Rentenversicherung? Wichtig ist, dass gründlich überprüft wird, welche Vorgehensweise am besten zu den individuellen Zielen und Bedürfnissen passt.

Staatlich geförderte Produkte wie Riester- oder Rürup-Rente haben natürlich ihre Vorzüge. Jedoch ist einiges zu beachten, wenn der Vertragsabschluss erst mit 50 oder später erfolgt. Die Riester-Rente wird zum Beispiel über eine Grundzulage und Kinderzulagen gefördert. Letztere greift jedoch nur, solange die Eltern Kindergeld für ihren Nachwuchs erhalten, also höchstens bis zum 25. Lebensjahr. Daher spielt diese Förderung für die meisten über 50 keine Rolle mehr. Zudem ist der geförderte Höchstbetrag auf 2.100 Euro jährlich begrenzt.

Die Rürup-Rente hingegen wird über Steuerersparnisse im Rahmen des Sonderausgabenabzugs gefördert. Sie kann durch hohe Beitragszahlungen innerhalb weniger Jahre aufgebaut werden - im Extremfall sogar durch eine Einmalzahlung kurz vor dem geplanten Rentenbeginn. Allerdings ist die Rürup-Rente als lebenslange monatliche Rente konzipiert und sieht weder Teilkapitalisierung bei Rentenbeginn noch Kapitalauszahlung im Todesfall an die Hinterbliebenen vor - im Gegensatz zu privaten Rentenversicherungen.

Rürup- und Riester-Rente werden in der Ansparphase zwar staatlich gefördert, später müssen jedoch die Rentenleistungen in voller Höhe versteuert werden. "Dieser Unterschied von brutto und netto wird bei der Berechnung der Rentenlücke häufig nicht berücksichtigt", warnt Jan Bade.

Private Rentenversicherungen sind zudem beim Hinterbliebenenschutz wesentlich flexibler: Die im Vertrag bedachten Personen müssen keine Ehepartner, minderjährige Kinder oder andere Verwandte sein, der Versicherte legt selbst fest, wen er finanziell absichern möchte.

Wie auch immer die persönliche Absicherung aussieht: Es spricht viel dafür, sich mit Anfang 50 gezielt dem Thema Altersvorsorge zu widmen. Weitere Tipps und Informationen zur finanziellen Planung für den Ruhestand gibt es im aktuellen Thema des Monats "Endspurt zur Rente" unter www.swisslife.de/vorsorge

Quelle: Pressemeldung Swiss Life

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