Swiss Life erhöht Nettoverzinsung und baut finanzielle Stabilität weiter aus

29.03.2007 | München
Die anhaltend gute Entwicklung bei den Kapitalanlagen führte bei Swiss Life in Deutschland zu einem Anstieg der Nettoverzinsung auf 5,19%. Damit konnte das Unternehmen die Überschussbeteiligung im laufenden Geschäftsjahr zugunsten seiner Kunden um 0,1%-Punkte anheben. Zudem stärkte der Lebensversicherer seine Reservekraft durch Aufstockung der freien Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) auf 176 Mio.

Euro (2005: 117 Mio. Euro). Mit einem engagierten Kostenmanagement reduzierte Swiss Life ihre Verwaltungskosten im Geschäftsjahr 2006 um fast 12%. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen mit einem Plus von 2% moderat, womit das Unternehmen im 3-Jahres-Mittel ein erfreuliches Wachstum von 5,6% verzeichnet (Branche: 3,4%). Beim Neugeschäft erreichte Swiss Life im Geschäftssegment Firmenkunden einen weit überdurchschnittlichen Zuwachs von 40,8% auf 193 Mio. Euro.

"Der über 40-prozentige Neugeschäftszuwachs in der betrieblichen Altersvorsorge spricht für die hohe Kompetenz von Swiss Life in diesem Geschäftsfeld", so CEO Manfred Behrens. Gleichzeitig bestätige dieses Ergebnis die große Bedeutung dieser Vorsorgevariante. "Schon deshalb kann ich nicht nachvollziehen, dass der Gesetzgeber den Wegfall der Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung ab 1. Januar 2009 nicht korrigiert." Diese Regelung würde vor allem Normalverdiener empfindlich treffen.

Im Geschäftsjahr 2006 stiegen die Neugeschäftsbeiträge bei Swiss Life insgesamt um 3,2% auf 384 Mio. Euro. Die Beitragssumme des Neuzugangs stieg um 0,2% auf 2.445 Mio. Euro. Die Beitragseinnahmen aus Neugeschäft mit laufender Zahlungsweise verringerten sich um 7,1% auf 106 Mio. Euro. Dagegen verzeichneten die Einmalbeiträge einen Zuwachs auf 278 Mio. Euro (2005: 258 Mio. Euro). Im Privatkundengeschäft sanken die Einmaleinlagen um 14,2% auf 99 Mio. Euro. Das Firmenkundengeschäft erreichte hier ein Plus von 47,0% auf 140 Mio. Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen im Geschäftsjahr um 2% auf 1.260 Mio. Euro (2005: 1.235 Mio. Euro). Inklusive der Tochtergesellschaften Swiss Life Pensionskasse AG sowie Swiss Life Pensionsfonds AG lagen die Beitragseinnahmen mit 1.298 Mio. Euro um 2,1% über dem Vorjahr.

Die laufenden Beiträge lagen mit 970 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Einmalbeiträge erhöhten sich um 9,4% auf 290 Mio. Euro (2005: 265 Mio. Euro). Damit generierte Swiss Life im 3-Jahres-Mittel ein deutlich über dem Marktschnitt liegendes Wachstum von 5,6% (Branche: 3,4%). Mit Gesamtbeiträgen in Höhe von 754 Mio. Euro (59,8 Prozent) stellte das Privatkundengeschäft wieder die größte Geschäftseinheit dar. Der Anteil des Firmenkundengeschäfts stieg mit 466 Mio. Euro auf 37,0% (2005: 32,7%) überdurchschnittlich an. Credit Life erbrachte mit 39 Mio. Euro 3,1% der gebuchten Beiträge.

Am Ende des Berichtsjahrs verwaltete Swiss Life in Deutschland einen Bestand von 1,3 Mio. Hauptversicherungen. Die Versicherungssumme erreichte ein Volumen von 30,9 Mrd. Euro (2005: 30,5 Mrd. Euro). Die laufenden Beiträge für ein Jahr stiegen um 1,9% auf 985 Mio. Euro (2005: 967 Mio. Euro).

Die Kapitalanlagen setzten ihr stetiges Wachstum fort und erwirtschafteten im Berichtsjahr ein Kapitalanlageergebnis von 581,0 Mio. Euro (2005: 533,8 Mio. Euro). Das entspricht einer Nettoverzinsung der Kapitalanlagen von 5,19%. Die Überschussbeteiligung ihrer Kunden hat Swiss Life in Deutschland daher im Geschäftsjahr 2007 um 0,1%-Punkte angehoben. Gleichzeitig wurde die finanzielle Sicherheit durch Aufstockung der freien Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) auf 176 Mio. Euro (2005: 117 Mio. Euro) gestärkt.

Die ausweispflichtigen Bewertungsreserven beliefen sich zum 31.12.2006 auf 426 Mio. Euro. Die Solvabilitätsquote wurde auf 142,9% (Vorjahr: 123,7%) erhöht und lag damit um 194 Mio. Euro über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen von 453 Mio. Euro. Dieser Zuwachs resultierte im Wesentlichen aus dem verbesserten Kapitalanlageergebnis.

Die Stornoquote konnte auf 4,93% (Vorjahr: 5,15%) gesenkt werden. Das im Jahr 2006 gestartete Projekt zur Kosteneinsparung verzeichnete bereits nachhaltige Erfolge. Die Verwaltungsaufwendungen konnten um 11,7% auf 40 Mio. Euro reduziert werden. Die Verwaltungskostenquote verringerte sich damit auf 3,18% (2005: 3,67%). Die Abschlussaufwendungen sanken auf 121 Mio. Euro (2005: 128 Mio. Euro), ebenso die Abschlusskostenquote, die 4,94% ausmachte (2005: 5,25%).

Aktuell ausgezeichnet wurde Swiss Life für ihre Expertise bei Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung. Die Ratingagentur Morgen & Morgen zeichnete das Unternehmen zum wiederholten Male mit fünf Sternen aus. Auch das Ratinghaus Franke & Bornberg verlieh Swiss Life die Bewertung "FF+" (sehr gut) im gerade veröffentlichten Berufsunfähigkeits-Unternehmensrating. Dabei werden die Unternehmensbereiche Risikoprüfung, Leistungsprüfung und Controlling einer umfassenden Analyse unterzogen.

Die strategischen Schwerpunkte von Swiss Life bleiben Wachstum, Effizienz und Leadership. So strebt das Unternehmen 2007 erneut ein Beitragswachstum an, das mindestens einen Prozent-Punkt über dem Marktdurchschnitt liegt. Um die Effizienz von Swiss Life zu steigern, wird das umfassende Maßnahmenpaket zur Optimierung der Prozesse und Strukturen im laufenden Geschäftsjahr fortgeführt. Zudem will Swiss Life ihre Spitzenposition im Premiumsegment der betrieblichen Altersversorgung weiter ausbauen. Zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Schweizer Leben PensionsManagement GmbH startete Swiss Life beispielsweise die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Münchner Fachforum Betriebliche Vorsorge", bei der hochkarätige Referenten aktuelle Trends aus unterschiedlichen Themenbereichen der betrieblichen Altersvorsorge vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren.

Quelle: Pressemeldung Swiss Life

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