Volksfürsorge auf Wachstumskurs: Gutes Neugeschäft

27.01.2000 | Köln
Hervorragende wirtschaftliche Ergebnisse. Die Volksfürsorge-Gesellschaften haben in 1999 einen deutlichen Anstieg ihres Neugeschäfts zu verzeichnen. Wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Lemppenau am Donnerstag vor der Presse mitteilte, ist der laufende Jahresbeitrag des gesamten Neugeschäfts in der Lebensversicherung um rd. 21,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 411,3 Mio. DM gestiegen.

Noch deutlicher wird der Erfolg beim Jahresbeitrag der eingelösten Versicherungsscheine (einschl. sonstiger Erhöhungen), also der eigentlichen Vertriebsleistung. Hier war eine Steigerung um 36,8 % auf 314,3 Mio. DM zu verzeichnen. Das ist das beste Ergebnis seit 1989. Besonders erfreulich verlief das Geschäft mit der neuen fondsgebundenen Rentenversicherung "Best Invest Rente". In nur 3 Monaten wurden rd. 23.500 Stück mit einem Jahresbeitrag von 38,7 Mio. DM abgeschlossen. Das entspricht bereits einem Anteil am Leben-Neugeschäft von über 13 %. Auch die Sach- und HUK-Sparten wiesen mit 413.000 neuen Verträgen (+ 15 %) und 181,4 Mio. DM Neu-Beiträgen (+ 16 %) gute Steigerungsraten aus. Die Neu-Beiträge in der Kraftfahrtversicherung stiegen um 19,7 %. Damit hat sich die Volksfürsorge Sachversicherung gegen den Markttrend gut entwickelt.

"Sowohl die Volksfürsorge Holding AG, die Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG als auch die Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG haben hervorragende wirtschaftliche Ergebnisse erreicht", bewertete Dr. Lemppenau das Geschäftsjahr 1999. Der Jahresüberschuss der Volksfürsorge Holding AG sei auf 116 Mio. DM (Vorjahr: 99,7 Mio. DM) gesteigert worden. Den Rücklagen sollen 31 Mio. DM (Vorjahr: 22 Mio. DM) zugeführt werden. Der Vorstand werde Aufsichtsrat und Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 17,50 DM (Vorjahr: 16 DM) je Stückaktie vorschlagen.

Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG

Durch das deutlich gestiegene Neugeschäft in 1999 erhöhte sich der laufende Jahresbeitrag des Bestandes um 56 Mio. DM (+ 1,5 %) auf 3,72 Mrd. DM. Damit wurde erstmals seit Jahren wieder ein Bestandszuwachs erreicht. Die Kapitalanlagen erhöhten sich um 4 % auf 42 Mrd. DM. Erfreulich gestiegen sind die Kapitalerträge. Sie wuchsen um gute 8 % auf 3,2 Mrd. DM. Aufgrund dieses guten Ergebnisses konnte die Nettoverzinsung von 7,6 % im Vorjahr auf 7,9 % in 1999 erhöht werden. Die gesamten Leistungen für die Volksfürsorge-Kunden stiegen um 2,7 % auf 6,1 Mrd. DM. Die Verwaltungskosten wurden nochmals verringert. Der Verwaltungskostensatz ermäßigte sich daher weiter von 4,3 % in 1998 auf 4,2 % im Berichtsjahr. Der Rohüberschuss ist im dritten Jahr hintereinander über die 2 Mrd. DM-Grenze gestiegen und übertraf in 1999 mit 2,3 Mrd. DM (+ 5,1 %) das Vorjahresergebnis um 114 Mio. DM. Aufgrund der hohen Reserven wird die kalkulatorische Absenkung des Rechnungszinses auf 3,25 % ab 1.7.2000 keine Verminderung der hohen Gesamtleistungen für die Kunden erforderlich machen. Der Jahresüberschuß erhöhte sich auf 115 Mio. DM (Vorjahr: 95 Mio. DM). 42,4 Mio. DM (Vorjahr: 29 Mio. DM) wurden in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Bilanzgewinn von 72,6 Mio. DM (Vorjahr: 66 Mio. DM) soll an den Aktionär ausgeschüttet werden.

Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG

Die Brutto-Beiträge betrugen in 1999 1,15 Mrd. DM (+ 0,6 %). Besonders erfolgreich schloss neben der Kraftfahrtversicherung die Unfallversicherung ab. Die Beitragseinnahmen stiegen um + 3,1 % bzw. + 4,0 %. Beim Schadenverlauf war ein leichter Anstieg der Versicherungsleistungen für Geschäftsjahresschäden um 2,9 % auf 901 Mio. DM festzustellen. Ursache hierfür waren hauptsächlich höhere Schadenzahlungen in der Kraftfahrtversicherung sowie die schweren Dezemberstürme, die allein Kosten von 10 Mio. DM verursachten. Die Anzahl der gemeldeten Schäden in 1999 stieg leicht auf 549.000 (+ 4,6 %). Das versicherungstechnische Ergebnis der Sachgesellschaft weist mit + 21,5 Mio. DM (Vorjahr: + 41,2 Mio. DM) - im 4. Jahr hintereinander - wieder schwarze Zahlen aus. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 65,7 Mio. DM auf 76,8 Mio. DM. 25 Mio. DM (Vorjahr: 19 Mio. DM) wurden den Gewinnrücklagen zugeführt. Der Bilanzgewinn beträgt 52,3 Mio. DM (Vorjahr: 46,7 Mio. DM). Davon sollen 50,8 Mio. DM an die Aktionäre ausgeschüttet werden; der Rest soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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