Die Sächsische Krebsgesellschaft e. V. veranstaltet gemeinsam mit dem Onkologischen Zentrum des Städtischen Klinikums Dresden einen Aktionstag zum Thema Krebs. Am 29. Oktober 2026 bietet die Veranstaltung von 10 bis 14 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden einen Überblick über Prävention, Therapien und Unterstützer Maßnahmen. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Betroffene, Angehörige, Selbsthilfegruppen und interessierte Bürger. Vor Ort werden Informationen, Kontakte, Beratungswege und Orientierung für Fragen zur Krebsversorgung direkt vermittelt.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Aktuelle Informationen stärken Orientierung bei Diagnose und Krebsbehandlung nachhaltig
Die Vorträge des Aktionstags Krebs zeigen, welche Fortschritte derzeit in Diagnostik, Therapie und Prävention onkologischer Erkrankungen relevant sind. Fachleute erläutern neue Ansätze der Behandlung und vermitteln Hinweise zur Ernährung, die auf die besondere Situation von Krebspatienten abgestimmt sein kann. Ein weiterer Beitrag behandelt Nutzen und Aufgaben der Psychoonkologie. Das Programm bietet Besuchern fachlich fundierte Grundlagen, um Behandlungsoptionen, Unterstützer Maßnahmen und die psychische Belastung im Verlauf einer Krebserkrankung besser zu einzuordnen.
Projekt Wissen Halt Perspektive unterstützt junge Betroffene mit Kindern
Ein Themenblock informiert über den möglichen Beitrag Künstlicher Intelligenz zur Weiterentwicklung der Onkologie. Die Referenten stellen Einsatzfelder vor und erläutern, in welchen Bereichen technische Systeme Ärzte und andere Fachkräfte unterstützen könnten. Ergänzend rückt das Projekt „Wissen. Halt. Perspektive.“ in den Mittelpunkt. Es wendet sich an junge Krebsbetroffene, die minderjährige Kinder versorgen. Vorgestellt werden Angebote, welche die besondere Lebenslage dieser Familien berücksichtigen und Belastung, Kommunikation, Alltag und Unterstützung Orientierung vermitteln können.
Besucher lernen regionale Anlaufstellen und konkrete Hilfsangebote kennen
Regionale Institutionen und Selbsthilfegruppen nutzen die Informationsstände, um ihre Unterstützungsangebote verständlich darzustellen. Sie geben Auskunft über Beratungswege, Kontaktpersonen und Hilfen, die in Sachsen für Menschen mit einer Krebserkrankung verfügbar sind. Besucher können Fragen klären und Anlaufstellen für ihre jeweilige Situation identifizieren. Neben persönlichen Gesprächen werden Informationen zu Krebsberatungen bereitgestellt. Das Literaturprogramm der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. ergänzt das Angebot durch Broschüren zur kostenfreien Mitnahme vor Ort für alle Besucher zusätzlich.
Direkter Austausch bietet Orientierung zu Krebsversorgung und regionalen Unterstützungsangeboten
Neben dem Vortragsprogramm ermöglicht der Aktionstag persönliche Begegnungen in einem geschützten, sachlichen Rahmen. Betroffene können Erfahrungen weitergeben und Fragen an Fachreferenten richten. Angehörige erhalten Anregungen für die Begleitung eines Erkrankten, während Mitglieder von Selbsthilfegruppen ihre Angebote erläutern. Das offene Informationsangebot richtet sich ebenso an Bürger ohne eigene Erkrankungserfahrung. Es vermittelt Grundlagen zu Krebs, Prävention, Behandlung, psychosozialer Begleitung und regionalen Hilfen und erleichtert den Zugang zu passenden Ansprechpartnern vor Ort direkt.
Aktionstag Krebs findet vormittags im Marta-Fraenkel-Saal Dresden statt
Die kostenfreie Informationsveranstaltung findet am 29. Oktober 2026 im Marta-Fraenkel-Saal des Deutschen Hygiene-Museums Dresden statt. Beginn ist um 10:00 Uhr, das Ende um 14:00 Uhr vorgesehen. Die vollständige Anschrift lautet Lingnerplatz 1, 01069 Dresden. Besucher werden gebeten, sich rechtzeitig bei der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. anzumelden. Für Rückfragen zur Teilnahme stehen die Telefonnummer 0375-281403 und die E-Mail-Adresse info@skg-ev.de zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme ist auf beiden Wegen möglich und unkompliziert.
Im Mittelpunkt des Aktionstags steht die verständliche Vermittlung von Wissen über Krebs und vorhandene Unterstützungswege. Fachvorträge verbinden Informationen zur Vorsorge mit Erläuterungen neuer Therapieverfahren und Hilfen für die seelische Belastung während einer Erkrankung. Besucher erfahren außerdem, wie künstliche Intelligenz die Onkologie beeinflussen kann. An Ständen stellen regionale Ansprechpartner Beratungsstellen, Selbsthilfeangebote und Informationsmaterial vor. Gespräche ermöglichen es, allgemeine Inhalte auf persönliche Anliegen zu beziehen. Die kostenlose Teilnahme senkt Hürden für Kontakte.

