Förderung der Privaten Vorsorge nutzen

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Durch Zeitungen, das Fernsehen und Informationsschreiben von Versicherern erkennen immer mehr Arbeitnehmer die Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge. Der demografische Wandel lässt sich immer weniger beeinflussen und nach aktuellen Statistiken ist damit zu rechnen, dass in 40 Jahren nur noch 1,5 bis 2 Arbeitnehmer einen Rentner mit ihren Abgaben an die Rentenversicherung finanzieren.

Auch wenn die Rentenbeiträge in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter ansteigen, parallel dazu die Renten sinken ( was nicht geschehen soll ) wird diese Rechnung nicht aufgehen. Die Frage die sich stellt ist daher nicht ob eine private Altersvorsorge getroffen werden muss, sondern welche Altersvorsorge für einen Arbeitnehmer die beste ist um selber nicht in die Altersarmut abzurutschen.

Staatliche Vorsorge muss beantragt werden

Um in den Genuss staatlicher Förderungen der Altersvorsorge zu kommen muss man selber in die Tasche greifen und investieren. Geschenkt bekommt man also nichts, es wird nur bei eigenem Engagement etwas dabei gelegt. Und dieses Etwas kann eine schöne Summe sein. Über die Riesterrente hat ein Arbeitnehmer gleich mehrere Möglichkeiten die staatliche Förderung zu erhalten.

Wenn er mindestens 1% seines zu versteuernden Einkommens anlegt erhält er Fördermittel, die direkt in die Anlage fließen. Bis zu 4% des Einkommens können gefördert werden. Ein genauer Aufbau ist unter http://www.sparplan.de/private-rentenversicherung/ hinterlegt. Zur direkten Förderung die möglich ist kommt noch der Steuervorteil, der über die Steuererklärung eingefordert werden kann. Bei Geringverdienern mit Kindern ist die Förderung enorm.

Die Förderquote ist auch bei gut verdienenden Arbeitnehmern nicht zu vernachlässigen, da hier der Steuervorteil greift und einen beachtlichen Betrag ausmachen kann. Um weiter Förderungen mit auszunutzen gibt auch die Rürup-Rente Förderungen durch steuerliche Nachlässe, die man als Arbeitnehmer uns selbstständiger in Anspruch nehmen kann.

Auch hier gilt: die Förderung gibt es nicht einfach so. Die investierten Beiträge müssen über die Steuererklärung angegeben werden und erhöhen somit die Steuerlast. Man geht in Vorleistung und erhält eine steuerliche Entlastung.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: YAKOBCHUK VIACHESLAV

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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