Mit gebuchten Bruttobeiträgen von 1 022,9 Mio. Euro erzielte die uniVersa 2025 ein Wachstum von 8,2 Prozent, womit erstmals die Milliardengrenze überschritten wurde. Das Kapitalanlagenergebnis erreichte 231,6 Mio. Euro, das Vorsteuerergebnis lag bei 116,2 Mio. Euro und der Jahresüberschuss betrug 88,9 Mio. Euro. Rekordneugeschäft in Kranken-, Lebens- und Schaden-/Unfallversicherung, der uni-Top. Privat-Tarif, neue Zahnzusatz- und fondsgebundene Rententarife unterstreichen die Innovationskraft. Digitale Transformation, verbesserte Kundenservices und das künftige Kohlenhof-Quartier betonen Zukunftsfähigkeit. Die Eigenkapitalquote lag stabil bei 30,9 Prozent.
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Sechster Zuwachs in allen drei uniVersa Gesellschaften 2025 erzielt

Infografik (Foto: uniVersa)
Durch ein überdurchschnittliches Wachstum um 8,2 Prozent bei gebuchten Bruttobeiträgen erreichte die uniVersa 2025 ein Volumen von 1.022,9 Millionen Euro, während der Gesamtmarkt bei 6,6 Prozent stagnierte. Mit dem erstmaligen Überschreiten der Milliardengrenze dokumentierte das Unternehmen seine Wachstumskraft. Vorstandssprecher Frank Sievert verwies auf den sechsten Zuwachs in Serie in allen drei Gesellschaften und lobte das Kapitalanlagenergebnis von 231,6 Millionen Euro als zweitbestes in der Firmengeschichte. Dieses Wachstum belegt nachhaltige Stabilität.
Neugeschäft erreicht erstmals signifikantes Rekordniveau und stärkt künftiges Wachstum
Mit einem respektablen Vorsteuerergebnis von 116,2 Millionen Euro schließt das Unternehmen das Berichtsjahr ab. Nach sämtlichen Abzügen verbleibt ein deutlicher Reingewinn von 88,9 Millionen Euro. Zur Stärkung der Mitgliederbeteiligung wurden 82,9 Millionen Euro in die Rückstellung für Beitragsrückerstattung eingestellt. Das Eigenkapital profitierte hiervon und legte um 1,0 Prozent zu, sodass es nun bei 370,0 Millionen Euro liegt. Die Kapitalanlagen wachsen signifikant auf 8.464,9 Millionen Euro, das Neugeschäft erreicht weiterhin Höchststände.
Private Krankenversicherung übertrifft Marktwachstum um zwei Prozentpunkte erneut deutlich
Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete die private Krankenversicherung Bruttobeiträge in Höhe von 832,5 Millionen Euro und übertraf den Marktdurchschnitt von 7,3 % deutlich mit einem Wachstum von 9,5 %. Der Bestand an Vollversicherten wuchs um 3,5 % auf 141 349 Personen. Wesentlicher Wachstumstreiber war das Produkt uni-Top. Privat. Ergänzend wurde ein Zahnzusatz-Tarif mit drei Leistungsstufen eingeführt. Die Überschussverwendungsquote lag bei 100 %, die Eigenkapitalquote bei 30,9 %.
Bruttobeiträge steigen moderat um 1,9 Prozent bei Lebensversicherungen weiter
Die Ergebnisse der Lebensversicherung zeigten im Berichtsjahr ein Bruttobeitragsvolumen von 158,1 Millionen Euro, das um 1,9 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Einmalbeitragszahlungen stiegen dabei um 19,9 Prozent im Vergleich zum Marktdurchschnitt von 16,9 Prozent. Zusätzlich sorgte das fondsgebundene Neugeschäft in Rentenversicherungen sowie die neu eingeführte Berufsunfähigkeitsversicherung für eine Zunahme der Versicherungssummen im Bestand um 3,8 Prozent. Gleichzeitig stieg die Eigenkapitalquote auf 46,6 Promille und belegt damit eine nachhaltig starke Kapitalausstattung.
Kfz- und Wohngebäudeversicherung tragen ein Drittel zum Wachstum bei
Die Schaden- und Unfallversicherung feierte im 75. Betriebsjahr einen Beitragssprung um 7,6 Prozent auf 32,4 Millionen Euro Bruttoeinnahmen. Wesentliche Impulse kamen aus der Kfz-Versicherung und der neuen Wohngebäudeversicherung, die zusammen jeweils etwa ein Drittel der gesamten Beiträge lieferten. Die Brutto-Schadenkostenquote verbesserte sich auf 81,3 Prozent und blieb weit unter dem Marktwert von 91 Prozent, während die Eigenkapitalquote auf bemerkenswerte 279,3 Prozent stieg. Diese Bilanzwerte belegen nachhaltige Effizienz und hohe Leistungsstärke.
Generationenwechsel im Vorstand: interne Kontinuität trifft externe Vertriebsexpertise gestärkt
Der geordnete Übergang nach dem Ausscheiden zweier langjähriger Vorstände leitete eine gezielte Erneuerung des Führungsgremiums ein. Intern übernahmen Stefan Krause (50) und Dr. Marco Wimmer (46) verantwortungsvolle Funktionen, während Vertriebsexpertin Jutta Holzmann (46) als externe Verstärkung integriert wurde. Das genossenschaftlich organisierte Versicherungsmodell garantiert durch seine Mitgliederstruktur Unabhängigkeit und Gestaltungsspielraum. Diese Basis ermöglicht es, den profitablen Wachstumspfad als Qualitäts- und Serviceversicherer nachhaltig voranzutreiben. Gleichzeitig unterstützt sie die Entwicklung zukunftsweisender Produktlösungen.
Neugeschäftsplus im Jahresstart: 21 Prozent Wachstum dank digitaler Transformation
Das Unternehmen startete 2026 mit einem beeindruckenden Neugeschäftswachstum von rund 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vorstandssprecher Sievert macht deutlich, dass Erfolge nicht allein von externen Märkten abhängen, sondern maßgeblich durch interne Innovationsprozesse bedingt sind. Dazu zählen umfassende digitale Transformationsprojekte, die konsequente Ausrichtung auf Prozessoptimierung, eine stärkere Kundenzentrierung im Vertrieb und der gezielte Einsatz von künstlicher Intelligenz, um operative Effizienz und Servicequalität nachhaltig zu erhöhen und Kundenbindung langfristig zu stärken.
Digitale Arbeitsplatzgestaltung und offene Feedbackkultur prägen uniVersas neuen Standort
Die Errichtung eines Campus-ähnlichen Gebäudekomplexes in Nürnberg-Kohlenhof bis zur zweiten Jahreshälfte 2030 unterstützt uniVersa bei der Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. Offene, multifunktionale Räume und ruhige Focus-Bereiche gewährleisten Flexibilität. Eine unternehmensweite Feedbackkultur, einschließlich eines regelmäßigen 360-Grad-Feedbackprozesses für Führungskräfte, fördert Transparenz. Das neue Laufbahn- und Kompetenzmodell orientiert sich an individuellen Stärken. Zum Ende 2025 waren 840 interne Mitarbeiter, 58 Auszubildende und 6.368 im Außendienst und Vertrieb aktiv. Diese Maßnahmen verbessern Unternehmens- und Wettbewerbsfähigkeit.
Die uniVersa Versicherungsunternehmen setzen konsequent auf digitale Transformation und künstliche Intelligenz, um Effizienz und Servicequalität weiter zu steigern. In Kombination mit innovativen Tarifen und einem soliden Kapitalpolster erreichten sie überdurchschnittliche Wachstumsraten und festigten ihre Position als Qualitäts- und Serviceversicherer. Transparente Überschussbeteiligungen schaffen zusätzlichen Mehrwert für Kunden und Mitglieder. Parallel sorgen zukunftsorientierte Produkt- und Standortentwicklungen für nachhaltige Stabilität. Dieses ganzheitliche Konzept sichert langfristig finanzielle Stärke und Wettbewerbsfähigkeit. Unter marktseitigen günstigen Rahmenbedingungen.

