Allianz Vorsorge Index zeigt Diskrepanz zwischen Zuversicht und Vorsorgeplanung

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Die aktuelle Studie des Allianz Vorsorge Index, erstellt von der Allianz Lebensversicherungs-AG in Kooperation mit IPSOS, zeigt: 70 Prozent der Deutschen blicken optimistisch auf die Umsetzung ihrer finanziellen Ziele, während nur 20 Prozent ihre Altersvorsorge als ausreichend vorbereitet einschätzen. Inflationsängste gelten als größte Sorge. Die Untersuchung unter über 1.000 Teilnehmern offenbart zudem konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Rentenvorsorge und liefert differenzierte Erkenntnisse zu Generationenunterschieden. Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit rechtzeitiger Vorsorgeplanung.

70 Prozent der Deutschen zuversichtlich – Altersvorsorge bleibt unzureichend

Der Allianz Vorsorge Index zeigt, dass 70 Prozent der Befragten in Deutschland Vertrauen in die Umsetzung ihrer finanziellen Ziele haben. Innerhalb dieser Gruppe geben 37 Prozent an, sehr zuversichtlich zu sein. Bei der Altersvorsorge jedoch fühlt sich lediglich jeder fünfte Befragte gut abgesichert. Ruedi Kubat, CEO der Allianz Lebensversicherungs-AG, empfiehlt deshalb einen frühzeitigen Start, um mögliche Kapitalverluste im Ruhestand zu vermeiden und die finanzielle Sicherheit.

57 Prozent besorgt über steigende Lebenshaltungskosten, Spitzenplatz unter Sorgen

Mehr als die Hälfte aller Befragten, konkret 57 Prozent, äußert sich besorgt über kontinuierlich steigende Ausgaben für den täglichen Bedarf, damit deutlich vor den 34 Prozent, die unvorhergesehene Reparaturkosten fürchten, und den 31 Prozent, die sich Sorgen über unzureichende Altersvorsorge machen. Arbeitslosigkeit bereitet 15 Prozent der Befragten Kopfzerbrechen, Schulden bereiten 13 Prozent Unbehagen. Nur 13 Prozent geben an, keinerlei finanzielle Sorgen zu haben und berichten von wachsendem Stressniveau im Alltag.

Sechzig Prozent planen Rücklagen für Unvorhergesehenes in fünf Jahren

Eine Studie ergab, dass 61 Prozent der Deutschen in den nächsten fünf Jahren finanzielle Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben bilden wollen. Bei den rentennahen Gruppen steigt der Anteil auf 68 Prozent, während unter 30-Jährige mit 51 Prozent weniger Reserven planen. Mit 55 Prozent folgt die Altersvorsorge. Für besondere Anlässe wie Hochzeiten oder Urlaube sparen 46 Prozent speziell dafür. Jüngere gewichten feierliche Ereignisse höher, 55- bis 65-Jährige bevorzugen mit 71 Prozent Altersvorsorge.

66 Prozent ergreifen Maßnahmen, 46 Prozent empfinden Vorsorge unzureichend

Zwei Drittel der Deutschen haben bereits finanzielle Maßnahmen getroffen, um für den Ruhestand vorzusorgen. Dennoch bewerten 46 Prozent ihre Sparaktivitäten als unzureichend. 35 Prozent sehen aktuell keine Möglichkeit, Geld zurückzulegen oder widmen sich aus verschiedenen Gründen nicht der Altersplanung. Fast die Hälfte der Befragten empfindet es als schwierig, Prioritäten bei finanziellen Zielen zu setzen, und 25 Prozent mussten bereits im Vorfeld auf Rücklagen zurückgreifen, um Ausgaben zu decken müssen.

Deutsche planen durchschnittlich mit 66 Jahren Rente und Nebenjob

Im Rahmen einer aktuellen Erhebung planen Bundesbürger unabhängig von ihrer Altersgruppe durchschnittlich mit einem Rentenzugang im 66. Lebensjahr und einem monatlichen Haushaltseinkommen von etwa 2.431 Euro in heutiger Kaufkraft. Zeigt sich nach Eintritt in den Ruhestand eine Unterdeckung, kann sich nahezu jede beziehungsweise jeder Zweite vorstellen, durch eine nebenberufliche Tätigkeit zusätzliches Einkommen zu generieren. Besonders Frauen zeigen dabei eine Unsicherheit bezüglich ihrer finanziellen Absicherung im Alter im Vergleich zu Männern.

Der Allianz Vorsorge Index liefert Einsichten in gegenwärtige Inflationsängste, bestehende Lücken bei der Absicherung und generationenspezifische Unterschiede. Er sensibilisiert frühzeitig für die Notwendigkeit, finanzielle Rücklagen aufzubauen und Altersvorsorge strategisch zu planen. Mithilfe Zieldefinitionen – beginnend mit einem Notgroschen, über regelmäßige Sparraten bis hin zur Festlegung des optimalen Rentenbeginns – ermöglicht er Anlegerinnen und Anlegern, ihre individuellen Vorsorgekonzepte zu optimieren und langfristig ausreichendes Kapital für die finanzielle Absicherung im Ruhestand anzusparen.

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